Sehr geehrtes IDV-Team,
liebe Community,
ich möchte hier meine ehrliche Meinung zum Thema KI-Verkehr teilen. Die sogenannten "Frankfurter" haben in meinen Augen nur einen einzigen Vorteil: Sie beleben die Stadt. Allerdings stehen diesem vermeintlichen Nutzen eine Vielzahl an Nachteilen gegenüber, die meiner Meinung nach erheblich schwerer wiegen.
Deutlich erhöhte Einsatzzahlen
Die Einführung des KI-Verkehrs hat die Belastung für alle Einsatzkräfte – Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und ADAC – massiv gesteigert. Es fühlt sich an, als wären wir rund um die Uhr unterwegs und hätten kaum noch Zeit zum Durchatmen. Besonders die Polizei ist von dieser Mehrbelastung betroffen: Einsätze wie Fahrerflucht, Verkehrsunfälle mit Unfallflucht, gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr oder rechtswidriges Überholen nehmen überhand. Diese Vergehen müssen wir ahnden, denn ohne konsequente Maßnahmen würde die Arbeit der Polizei ihren Sinn verlieren.
Zunehmende Bürokratie
Der bürokratische Aufwand hat durch den KI-Verkehr erheblich zugenommen. Jeder Unfall muss detailliert dokumentiert werden, was extrem zeitaufwändig ist. Während der Einsätze bleibt dafür oft keine Zeit, was dazu führt, dass Berichte aufgeschoben werden müssen – mit entsprechenden Verzögerungen. Die ohnehin schon knappen Personalressourcen in allen Fraktionen sind durch den erhöhten Aufwand und die zusätzlichen Einsätze noch stärker belastet, was die Motivation vieler Spieler merklich sinken lässt.
Unrealistisches Verhalten der KI
Ein großes Problem ist das oft unrealistische Verhalten des KI-Verkehrs:
- Fahrzeuge fahren regelmäßig im Gegenverkehr oder „fliegen“ durch die Gegend.
- Manche Fahrzeuge spawnen direkt vor einem oder stehen verlassen mitten auf der Straße, manchmal sogar auf der Autobahn.
- An Blaulicht und Absperrungen wird sich nicht gehalten; es wirkt sogar, als würden manche KI-Fahrzeuge absichtlich falsch reagieren.
Diese Verhaltensweisen erschweren nicht nur unsere Arbeit, sondern untergraben auch die Immersion und den Spielspaß.
Unangemessenes Verhalten und sprachliche Barrieren
Hinzu kommt, dass viele KI-Charaktere sich durch unangemessene Sprache wie Beleidigungen („Motherfucker“, „Suck my dick/balls“) auszeichnen. Dies ist insbesondere auf einem deutschen Server mit jungen Spielern absolut inakzeptabel. Auch die Sprachbarriere – häufig wird Englisch gesprochen – stört die Atmosphäre erheblich.
Eingeschränkte Interaktionsmöglichkeiten
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass wir als Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr mit der KI nicht interagieren können. Verstöße oder Straftaten bleiben ohne Konsequenzen, Verstorbene können nicht geborgen und entsprechend behandelt werden. Das macht die Arbeit unrealistisch und frustrierend.
Behinderung im Straßenverkehr
Die KI blockiert regelmäßig Ampeln und hält sich nicht an grundlegende Verkehrsregeln wie „Rechts vor Links“. Besonders problematisch wird es bei Einsatzfahrten: Der Verkehr bildet keine Rettungsgasse, fährt „Kampflinie“ und bewegt sich keinen Millimeter zur Seite. Das behindert Verfolgungsjagden und gefährdet den Erfolg von Einsätzen.
Probleme für den ADAC
Der ADAC sieht sich durch den KI-Verkehr mit immer mehr Einsätzen konfrontiert. Viele Spieler fahren zudem mit völlig fahruntüchtigen Fahrzeugen, weil sie entweder kein Geld für Reparaturen haben oder keine Geduld, auf den ADAC zu warten. Das belastet die ohnehin schon knappen Ressourcen zusätzlich.
Fazit:
Der KI-Verkehr sorgt in vielen Bereichen für Frustration und erhöht die Belastung aller Einsatzkräfte deutlich. Das unrealistische Verhalten, die Sprachbarrieren, der hohe Bürokratieaufwand und die fehlenden Interaktionsmöglichkeiten nehmen den Spielern den Spaß und erschweren die Arbeit der Fraktionen massiv. Aus meiner Sicht sollte der KI-Verkehr schnellstmöglich aus dem Spiel entfernt werden, um die Spielqualität und Motivation wieder zu verbessern.