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Versterben bei Situationen

  • einCode_
  • 11. Januar 2025 um 23:02

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  • einCode_
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    • 11. Januar 2025 um 23:02
    • #1

    Grüße,

    ich möchte an dieser Stelle einmal meinen Unmut äußern.

    In letzter Zeit habe ich häufiger, vor allem im Crime-Bereich, beobachtet, dass Spieler krampfhaft versuchen, durch ihren "Tod" aus Situationen herauszukommen, um sich Strafverfahren oder Situatuionen zu entziehen. Besonders auffällig ist dies bei Drogen-Routen-Razzien, insbesondere beim Verarbeiter in der Nähe der Grove Street. Dort kommt es immer wieder vor, dass Personen gezielt versuchen, auf die Polizei zu schießen, mit der Absicht, in der Situation zu versterben.

    Ich finde es persönlich schade, dass es mittlerweile fast zum Standard geworden ist, den Tod bewusst als Mittel einzusetzen, um sich polizeilichen Maßnahmen zu entziehen.

    Schießereien sollten meiner Meinung nach etwas Besonderes bleiben und nicht zum Alltag gehören. Zudem ist es frustrierend für das RP von Polizei, Justiz und anderen beteiligten Parteien. Die Justiz ermittelt oft tagelang oder sogar wochenlang, nur damit die betroffenen Personen in einer solchen Situation absichtlich oder unabsichtlich "versterben" und all diese Arbeit zunichte machen.

    Ich würde gerne eure Meinung dazu hören.

  • Justen
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    • 12. Januar 2025 um 13:09
    • #2

    Davon habe ich tatsächlich bisher noch nichts gemerkt. Aber ich denke für viele ist der Tod eine bessere Option als für 7 Stunden in U-Haft zu sitzen und danach 800 Hafteinheiten mit einer Geldstrafe von 20k zu bekommen. Ich finde das ist auch verständlich, auch wenn es eigentlich gegen das Regelwerk verstößt. Dazu kommt dass das Schießen an Drogenrouten die einzige Ausweichmöglichkeit für viele ist nicht die oben genannte strafe zu bekommen. Ich will das damit nicht rechtfertigen und solche Aktionen bei denen 2 Crimeler auf 8 Cops schießen ist auch Mist, aber wenn du die einzige Möglichkeit da raus zu kommen mit deinen Kollegen dabei siehst, dass du auf die Pol schießt in der Hoffnung das du da raus kommst, finde ich kann man das ein bisschen nachvollziehen. Oder nicht?

  • einCode_
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    • 12. Januar 2025 um 14:35
    • #3

    Hey Justen,

    Das ist ein interessanter Punkt, den du ansprichst. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass für viele der "Tod" als eine weniger unangenehme Option erscheint, wenn man die Strafe von mehreren Stunden U-Haft und eine hohe Geldstrafe gegen sich hat. Die Aussicht auf eine lange Haftstrafe kann wirklich abschreckend wirken, und in solchen Momenten erscheinen drastische Maßnahmen wie der Tod vielleicht als ein „schnellerer“ Ausweg. Dennoch bleibt die Frage, ob dieser Weg wirklich die beste Lösung für das RP ist.

    Ich verstehe auch, dass Schießereien an Drogenrouten für einige die einzige Möglichkeit sind, sich dem zu entziehen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese Art von RP langfristig für alle Beteiligten Spaß macht. Wenn jeder immer wieder zu dieser „Ultima Ratio“ greift, verlieren wir vielleicht die Tiefe und das echte Risiko, das mit den Entscheidungen im RP verbunden ist. Die Schießereien zwischen wenigen Kriminellen und vielen Polizisten bieten zwar Spannung, aber sie können auch das RP für die anderen Beteiligten und die Polizei selbst stark beeinträchtigen.

    Ich möchte anmerken, dass solches Verhalten wenig mit „Hardcore RP“ zu tun hat, wie es in IdentityValley eigentlich angestrebt wird. Hier geht es ja gerade darum, realistische und tiefgehende Szenarien zu schaffen, in denen die Konsequenzen von Handlungen spürbar sind, ohne auf den "Tod" zurückzugreifen. Ein gutes RP sollte für alle Seiten herausfordernd, aber fair bleiben – und das schließt auch ein, dass man nicht immer den einfachsten Weg wählt, um einer Strafe zu entkommen.

    Schießereien sollten zudem etwas Besonderes bleiben und nicht alltäglich vorkommen. Sie sind ein dramatisches Element im RP, das Spannung und Risiko erzeugt. Wenn sie jedoch zu häufig auftreten, verlieren sie ihren Reiz und werden zu einem gewöhnlichen Teil des Spiels. Ein gezieltes, gut durchdachtes Vorgehen sollte immer im Vordergrund stehen, damit Schießereien tatsächlich besondere, herausfordernde Momente im RP bleiben.

  • Toilettenwasser
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    • 13. Januar 2025 um 12:23
    • #4

    Moin zusammen,

    meine Meinung zu diesem Thema deckt sich weitgehend mit der von einCode_ . Auch mir fällt zunehmend auf, dass es häufig zu Schusswechseln kommt. Wie einCode bereits erwähnt hat, tritt dieses Problem insbesondere in der Nähe der Verarbeiter auf. Hier haben wir in letzter Zeit seitens der POL sehr viele Schussgefechte erlebt.

    Leider lässt sich auch beobachten, dass einige Personen diese Situationen aktiv herbeiführen. Meist läuft es auf eine der folgenden drei Optionen hinaus:

    1. Eine Schießerei,
    2. eine Flucht ( z.B. mit dem Motorrad) (was grundsätzlich legitim ist), oder
    3. einen Suizid.

    Es ist bedauerlich, dass dadurch das Rollenspiel (RP) stark eingeschränkt wird, insbesondere wenn in manche Ermittlungen Stunden, Tage oder sogar Wochen Arbeit investiert wurden. Häufig scheint es, als ob diese Personen gezielt darauf abzielen, von der POL erschossen zu werden. Damit werden meiner Meinung nach die Grundsätze des Regelwerks nicht eingehalten, und das Leben als höchstes Gut wird nicht entsprechend geschützt.

    Einige dieser Vorfälle sind dem Team bereits bekannt und wurden auch entsprechend geahndet.

    Ein möglicher Vorschlag für den Fall, dass sich die Situation weiter verschärft, wäre eine Regelung, wonach Spieler, die im RP sterben, für den restlichen Tag nicht mehr am RP teilnehmen dürfen. Diese Maßnahme mag drastisch erscheinen und wird sicherlich nicht bei allen auf Zustimmung stoßen, doch sie würde die Realität besser abbilden.

    Es ist irritierend, wenn Personen, die bei einem Schusswechsel mit der POL sterben, kurze Zeit später schon wieder in einer Kontrolle auftauchen – manchmal sogar noch während ein Einsatzbericht zu diesem Vorfall geschrieben wird. Eine solche Maßnahme könnte die Bereitschaft fördern, das eigene Leben im RP stärker zu schützen und entsprechend vorsichtiger zu agieren.


    Ich freue mich auf eure Meinungen hierzu.

    LG

    Einmal editiert, zuletzt von Toilettenwasser (13. Januar 2025 um 12:34)

  • einCode_
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    • 13. Januar 2025 um 12:48
    • #5

    Moin Toilettenwasser,

    ich stimme deinem Punkt voll und ganz zu. Auch mir ist aufgefallen, dass die Schießereien, insbesondere in der Nähe des Verarbeiters, immer wieder zu einem einfachen Ausweg für Spieler geworden sind. Wie du richtig sagst, wird der Tod oft gezielt als Mittel genutzt, um sich Ermittlungen oder Strafen zu entziehen, und das ist meiner Meinung nach ein großes Problem für das RP.

    Als Beispiel meiner Seits, Franklin Conners, der an einem einzigen Tag gleich vier Mal für tot erklärt wurde – jedes Mal nach der gleichen „Schießerei am Verarbeiter“ – zeigt, wie diese Taktik systematisch angewendet wird, um aus unangenehmen Situationen zu entkommen. Es ist schade, dass solche Szenen mittlerweile zur Routine werden, statt etwas Besonderes im RP zu bleiben.

    Wie auch schon in meinem ursprünglichen Beitrag angesprochen, untergräbt das die grundlegenden Prinzipien des Rollenspiels, insbesondere das Prinzip, dass das Leben als höchstes Gut geschützt werden muss. Wenn Spieler ihren Tod aktiv herbeiführen, verlieren die Ermittlungen und die Arbeit, die in die Erstellung eines spannenden RP-Szenarios gesteckt wird, ihren Wert. Der Tod sollte nicht die Standardlösung sein.

    Dein Vorschlag, dass Spieler, die im RP sterben, für den restlichen Tag nicht mehr teilnehmen dürfen, ist eine interessante Idee. Auch wenn sie auf den ersten Blick drastisch erscheint, könnte sie tatsächlich dazu beitragen, das Verhalten zu ändern und den Tod als echten Verlust darzustellen. Es würde die Spieler dazu ermutigen, ihre Entscheidungen sorgfältiger abzuwägen und vorsichtiger zu handeln.

    Ich denke, eine solche Regelung könnte dazu beitragen, das RP wieder realistischer und intensiver zu gestalten, ohne dass der Tod als einfacher Ausweg verwendet wird. Es wäre ein Schritt in die richtige Richtung, um das RP auf einem höheren Niveau zu halten und für alle Beteiligten spannender und authentischer zu machen.

    LG

  • Achim
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    • 13. Januar 2025 um 13:49
    • #6

    Guten Tag auch von mir,

    bei uns in der ILS kommt es ja auch an, dass es immer mehr und größere Einsatzlagen mit der Pol (speziell im Bereich SEK-Einsätze bzw. Schusswaffengebrauch) gibt. Gefühlsmäßig sind diese stetig zunehmend.

    Außerdem kann man allgemein sagen: entweder wird bei Verarbeitern niemand angetroffen oder es gibt nen Schusswechsel. Finde ich etwas schade...

    Die Idee mit dem "Timeout" nach dem Tod, finde ich ehrlich gesagt sehr gut. Es fördert allgemein das RP.

    Wir hatten neulich bspw. den Fall, dass jemand vermisst gemeldet wurde, er durch die Justiz geortet wurde und dann sich herausgestellt hatte, dass dieser bereits verstorben und respawnt war. Also wurde er im RP lebend angetroffen, damit konnte keine wirkliche Strafverfolgung stattfinden (er lebte ja wieder). Somit kann da auch kein ordentliches RP gespielt werden.

    Also wäre, meiner Meinung nach, ein 6h/12h/18h/24h-Ban nach dem IC-Tod echt ne feine Geschichte.

    Lg Achim

    Lagedienstleiter
    Integrierte Leitstelle Frankfurt am Main

    Organisatorischer Leiter Rettungsdienst & Notfallsanitäter
    Rettungsdienst Frankfurt am Main

  • Adrenaliser
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    • 13. Januar 2025 um 17:12
    • #7

    Der Vorschlag, Spieler nach einem einzigen Tod direkt für 6–24 Stunden zu bannen, würde zu einem drastischen Rückgang der Spielerzahlen führen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Tode im RP nicht ausschließlich absichtlich herbeigeführt werden, etwa durch die oft erwähnten "Schießereien", sondern auch durch Unfälle, Spielfehler oder Bugs. Eine solche Regelung würde nicht nur den Spielspaß vieler Spieler erheblich beeinträchtigen, sondern auch dem Serverteam unnötig viel Arbeit bereiten, indem sie fehlerhafte Todesfälle analysieren und auswerten müssten.

    Ich hätte dort andere Lösungsvorschläge:

    Statt Spieler für vermeintliches "Ausnutzen" von Toden zu bestrafen, könnten grundsätzliche Änderungen an der Vorgehensweise der Polizei im RP in Betracht gezogen werden. Es wäre nicht in jeder Situation nötig, eine Person unmittelbar festzunehmen – insbesondere dann nicht, wenn bereits Beweise oder Identifikationsmöglichkeiten wie Handyortung oder aktivierte Fußfesseln vorliegen.

    Die Polizei könnte in solchen Fällen Beweise sichern und die Festnahme zu einem späteren Zeitpunkt durch die Justiz einleiten. Dies hätte mehrere Vorteile:

    1. Erhöhung der Aktivität in der Justiz
    2. Förderung der Kriminalpolizei
    3. Und Entschärfung von Konflikten, da die gegnerische Partei nicht zwangsläufig versuchen müsste, sich aus jeder Situation mit Gewalt zu "befreien".

    Meiner Meinung nach, die einfachste Lösung

    wäre die Möglichkeit Anpassungen der Haftstrafen vorzunehmen. Die derzeitige Praxis, Gefängnisstrafen in Minuten zu bemessen, während Untersuchungshaft immer pauschal für 24 Stunden verhängt wird, erscheint inkonsistent und wenig sinnvoll. De facto entspricht die 24-stündige Untersuchungshaft einem Tagesbann, was den Spielspaß erheblich beeinträchtigen kann.

    Durch eine Verringerung der Haftzeiten könnten Spieler dazu motiviert werden, sich im RP der Polizei zu stellen, anstatt in jeder Situation die Flucht oder Eskalation zu wählen. Der Gedanke, tagelang im Gefängnis verbringen zu müssen – zumal die Spielzeit nur dann heruntergezählt wird, wenn der PC eingeschaltet bleibt – führt nicht nur zu langweiligem Herumstehen, sondern auch zu unnötigem Stromverbrauch.

    Ein moderater Ansatz bei den Haftstrafen würde nicht nur das Spielerlebnis verbessern, sondern auch dazu beitragen, eine ausgeglichenere Balance zwischen Realismus und Spielspaß im RP zu schaffen.

    Ps. Prinzipiell sage ich, es muss auch mal die andere Seite angeschaut werden. Nicht immer nur die der Polizei/LST/Rettungsdienst etc.

    Eine solche Regelung, wie Ihr sie angesprochen habt, könnte sehr schnell die Spielerzahlen des gesamten Servers drastisch reduzieren.
    Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass diese Debatte ohnehin unnötig ist, da bereits entsprechende Regelungen im Serverregelwerk existieren:

    1. Das Leben ist das höchste Gut.
    2. New-Life-Regel.

    Wird eine dieser Regeln missachtet, erfolgt eine Einzelfallprüfung durch das Team. Dabei werden die Gründe für das Verhalten der beteiligten Personen angehört und darauf basierend angemessene Entscheidungen getroffen.

    Eine pauschale Bestrafung für alle Spieler halte ich daher für viel zu hart und unangemessen.

    Einmal editiert, zuletzt von Adrenaliser (13. Januar 2025 um 17:26)

  • Ugur
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    • 15. Januar 2025 um 09:26
    • #8

    Ich schlag einfach mal eine Idee in den Raum, welchen ich von bereits anderen Servern gesehen hat und es lief auf diesen bzgl. Schießereien etc. super.

    Ein sogenanntes Lebenssystem:

    Jeder Spieler hat Anfang jeden Monats 15x Leben, für jedes mal wo man bewusstlos wird, wird ein Leben abgezogen. (für Pol sollte hier entsprechend mehr Leben einberechnet werden)
    - Sollte jemand diese Grenze überschreiten kann dieser nur noch mit "Stichwaffen" hantieren eine Waffe kann man serverseitig dann nicht mehr benutzen.
    - Leben werden in einem bestimmten Intervall resetet (mein Vorschlag Serverseitig in unregelmäßigen Abständen reseteten.)
    -Wenn ein Crimler wenig als 2 Leben hat, wird dieser wahrscheinlich nicht das Risiko einer Schießerei eingehen, da dieser dann für die restliche Zeit "im Nachtteil" ist.:)

    Bei Bugtoden muss mit entsprechendem Clip in den Support gegangen werden um sich sein Leben administrativ wiederzuholen.

    ------------------------
    Zum Thema Verfolgungsjagden; glaube kein Crimler würde sich freiwillig der Pol stellen. (ist OOC , bei solchen Geschichten nicht ungewöhnlich.) Jedoch fiel mir leider auf, dass seitens Pol nach kurzer Zeit schon versucht wird das Pit Manöver durchzuführen bei teilweise sehr hohen Geschwindigkeiten oder bei Verfolgungsjagden mit der Pol, hab ich auch schon gesehen das das Pol Motorrad versucht bei Geschwindigkeiten über 100,150 KM/H einen vom Motorrad runterzuschlagen.

    Oder bestes Thema Anwälte/Fingerabdrücke: "Es wird ihnen nichts vorgeworfen aktuell, also kriegen sie auch kein Anwalt" Es wird einen nichts vorgeworfen aber man wird zur Pol gebracht, damit die Erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt wird und man im System registriert ist...

    Hier sollte man auch die Sicht eines Crimlers beachten, der bei solchen aktuell häufenden Situationen sich praktisch nicht verteidigen kann und sowas einen wirklich auf Dauer frustriert. :)

    Liebe Grüße

    [IDV] Ugur | Ugur Sancho

    IdentityValley.de - Supportleitung

  • Toilettenwasser
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    • 15. Januar 2025 um 09:28
    • #9

    Moin,


    Ich denke nicht, dass der Fehler dabei bei der Polizei liegt. Wir versuchen so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig zu fesseln bzw. festzunehmen. Wir als Polizei müssen bei Straftätern einfach die Identität feststellen, da ansonsten kein Strafantrag erfolgen kann. Außerdem wollen wir die Person ja durchsuchen. Insbesondere beim Verarbeiter können wir nichts machen, wenn jemand einfach nur untätig herumsitzt. Klar können wir den Verdacht äußern und die Person durchsuchen. Wenn wir nichts finden, hat sie (vermutlich) keine Straftat begangen. Finden wir jedoch etwas, liegt ein Straftatbestand vor, und wir erstellen einen Einsatzbericht. Die Arbeit und insbesondere die Beweissicherung sind sehr bürokratieintensiv und anspruchsvoll. Wir müssen alles ins kleinste Detail festhalten, sonst können Fehler im Verfahren entstehen.

    Wenn wir den Verdacht haben, dass jemand etwas Illegales macht oder dabei hat, wollen wir die Person durchsuchen. Sollten wir das nicht können, weil die Person flüchtet, versuchen wir, ihr zu folgen. Sollte sie schießen, begeht sie offensichtlich Straftaten, und wir lassen sie sicherlich nicht freiwillig entkommen, selbst wenn wir wissen, wer sie ist. Wenn jemand eine andere Person beleidigt und wir wissen, wer er ist, können wir auch ohne Durchsuchung ein Strafverfahren eröffnen. Rechtlich sind wir aber befugt, ihn zu durchsuchen.

    Man sieht: Es ist schwer, und wir müssen immer nach eigenem Ermessen entscheiden, was Fehler hervorrufen kann – wir sind ja nur Menschen.

    Es ist richtig, dass die meisten Dinge im Regelwerk geregelt sind. Aber es kommt trotzdem vor, dass sich Personen an das Regelwerk halten und dennoch unrealistische Dinge passieren. Siehe das Beispiel von einCode_ , der über Franklin Conners berichtet. Dieser war am Drogenverarbeiter, und es wurde ein Alarm bei der ILS ausgelöst, die folglich alarmieren muss. Die Polizei fährt hin, trifft ihn und wird von ihm beschossen. Natürlich schießen wir zurück. Dabei wird Franklin Conners getroffen und stirbt entweder vor Ort oder später im Krankenhaus. Eine Stunde später steht Franklin jedoch wieder am Verarbeiter, ein Alarm geht erneut ein, und er eröffnet wieder das Feuer. Das ist ja grundsätzlich legitim – er versucht ja zu entkommen. Aber wenn das viermal an einem Tag passiert, ist das für alle Beteiligten (Polizei, Rettungsdienst, ILS und andere) einfach nur nervig. Eine Person an einem Tag viermal für tot zu erklären, ist nicht nur dumm, sondern auch total unrealistisch. Dazu kommen die Einsatzberichte, die wir schreiben müssen, besonders bei Schusswaffengebrauch. Diese sind zeitaufwändig, bringen aber wenig, weil der Täter nicht bestraft werden kann – er ist ja offiziell gestorben.

    Die Idee, Einsatzberichte zu minimieren oder gar keine zu schreiben, ist keine Lösung. Ohne Berichte wären wir weder rechtlich abgesichert, noch hätten wir eine Übersicht über den Schusswaffengebrauch. Außerdem müssen wir festhalten, welche Gegenstände abgenommen wurden.

    Von der Verringerung der Haftzeit halte ich persönlich wenig. Mord wird derzeit mit 690 Hafteinheiten bestraft, was etwa 11,5 Stunden Knast bedeutet. Wenn jemand einen anderen umbringt und am nächsten Abend wieder draußen ist, um den nächsten zu töten, wird das Problem nur verschärft. Werden die Haftstrafen reduziert, kommen Täter noch schneller raus und begehen in kürzeren Abständen neue Straftaten. JEDER, der Straftaten begeht, sollte sich der Konsequenzen, die folgen könnten, bewusst sein und entsprechend abwegen. Es gibt dabei drei Szenarien:
    A. Erfolgreiche Flucht (positiv für Crime)
    B. Man verstirbt in der Situation (positiv für Crime)
    C. Man wird gefasst und geht in den Knast oder zahlt eine Geldstrafe (negativ für Crime).

    Es gibt also genügend Möglichkeiten zu entkommen – im Verhältnis 2:1 zugunsten der Täter. Oft geschieht dies auch unbewusst: Viele Straftäter flüchten oder greifen an, in der Hoffnung, dass sie sterben und so der Strafe entgehen.

    Ich denke auch, dass 24 Stunden „Ban“ zu viel wären. Sollte das Team diesen Vorschlag für sinnvoll erachten, wäre eine maximale Timeout Zeit von 12 Stunden eine praktikable und drastische, aber gerechtfertigte Maßnahme.

    Beweissicherung
    Beweise können nur gesichert werden, wenn wir:
    1. Etwas finden,
    2. Nachweisen können, wem es gehört,
    3. Dies entsprechend und ausreichend argumentieren können.

    Liegt z. B. am Boden neben dem Verarbeiter eine Menge Drogen, könnten wir behaupten, sie gehören der Person, die gerade herausgekommen ist. Vor Gericht hätte das jedoch keinen Bestand, da die Person behaupten könnte, dass die Drogen schon vorher dort lagen. Beweisumkehr (die Person muss ihre Unschuld beweisen) wird hier nicht angewandt. Leider können wir keine Fingerabdrücke oder DNA auf Gegenständen wie Joints sichern, wie es in der Realität möglich wäre. Das zeigt das Problem deutlich.

    Fazit
    Die Arbeit der Polizei ist eine anspruchsvolle Mischung aus Bürokratie, Eigenverantwortung und rechtlichen Vorgaben. Unrealistische Szenarien wie mehrfach „wiederbelebte“ Täter oder ineffektive Bestrafungen belasten alle Beteiligten. Es ist wichtig, dass das System eine realistische Balance zwischen Strafverfolgung und praktikabler Strafzumessung findet. Gleichzeitig müssen die Beweissicherung und Dokumentation effizient gestaltet werden, ohne dabei an Rechtssicherheit einzubüßen.
    Der Vorschlag wie ich in eingebracht habe ist drastisch aber könnte das RP insbesondere im Hinblick auf Hardcore verbessern.

    LG

  • Ugur
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    • 15. Januar 2025 um 09:52
    • #10

    Glaube dein Vorschlag mit dem "12 Stunden Timeout" wird schwer umsetzbar sein, da

    1. Die Pol unter der Woche erst ab ca. 18/18:30 auf Grün ist bis 22:00/22:30 fürs Crime der wichtigste Faktor, Ohne Pol, Nix los.
    2. Die Regel müsste für den gesamten Server, auch für die Pol gelten, da sonst ein Ungleichgewicht herrschen würde, und die Pol massiv im Vorteil wäre.



    Ich glaube diese "Umsetzung" wird nur für mehr Frustration sorgen und viele Crimler werden früher oder Später sich alternativen suchen, da diese dann lange Zeit haben bis sie wieder spielen können. (Das ist ja keineswegs ein Primärziel von IDV.)

    Liebe Grüße

    [IDV] Ugur | Ugur Sancho

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  • Toilettenwasser
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    • 15. Januar 2025 um 11:06
    • #11

    Moin Ugur

    wie bereits erwähnt, wäre die vorgeschlagene Regelung eine drastische Maßnahme, jedoch würde sie den Realismusfaktor erheblich steigern. Schließlich ist es im echten Leben so: Wer stirbt, bleibt tot – und niemand kann einen Verstorbenen wieder ins Leben zurückholen. Die Idee, den Charakter bei einem Tod komplett zu verlieren, wie es auf einigen Hardcore-RP-Servern (z. B. einem amerikanischen Server) umgesetzt wird, erscheint dennoch fragwürdig. Der Verlust des Charakters könnte für viele Spieler demotivierend und wenig sinnvoll sein, wird aber auf anderen Servern so gehandhabt.
    Es versteht sich von selbst, dass solche Regeln gleichermaßen für alle gelten sollten, auch für die Polizei. By the way ist die POL oftmals länger als 22 Uhr auf grün, teilweise bis morgens um 2 Uhr, unter der Woche natürlich eher wenig, da ja auch wir arbeiten müssen, aber insbesondere an den letzten Samstagen war dies der Fall.

    Begrenzung der Todesfälle: Ein realistisches Maß
    Ich stimme zu, dass eine Begrenzung der Todesfälle pro Monat eine sinnvolle Lösung sein könnte. Jedoch halte ich die vorgeschlagenen 15 Tode pro Monat für viel zu hoch. Das würde statistisch bedeuten, dass eine Person an mehr als 15 Schießereien pro Monat beteiligt sein könnte – was in einem Hardcore-RP-Kontext unrealistisch ist.

    Ein realistischer Ansatz könnte eine Begrenzung auf 5 bis 7 Tode pro Monat sein, da diese Anzahl auch unvorhergesehene Ereignisse wie Unfälle abdeckt. Dennoch wäre eine klare Regel erforderlich, dass wiederholte Tode innerhalb kürzester Zeit – wie z. B. vier Mal an einem Abend – absolut untragbar sind. Solch ein Verhalten ist weder mit gutem RP noch mit dem Gedanken eines Hardcore-RP-Servers vereinbar.
    Einschränkungen bei Überschreiten der Tode-Grenze
    Ein weiterer sinnvoller Vorschlag wäre, dass Spieler, die ihre maximale Anzahl an Toden erreicht haben, keine Waffen (weder Schuss- noch Stichwaffen) mehr verwenden können. Diese Regel würde verhindern, dass Spieler weiterhin unrealistisch und ohne Rücksicht auf Konsequenzen agieren.


    Ein weiterer Punkt, den ich hervorheben möchte, ist das steigende Einsatzaufkommen, insbesondere bei Vorfällen mit Schusswaffengebrauch. Nicht nur die Zahl an Einsätzen stieg in den letzten Wochen immens, sondern auch die Zahl an Einsatzberichten. Abends kann es durchaus vorkommen, dass man allein zwei Stunden mit Einsatzberichten beschäftigt ist.

    Ich persönlich schreibe meine Berichte sehr detailliert und genau, um mich rechtlich abzusichern und keine Straftaten auszulassen. Denn wer schreibt, der bleibt. Dies erfordert oft auch nach Beendigung des RP noch ein bis zwei Stunden, um die Berichte verständlich und sinnvoll auszufüllen. Besonders bei Tagen mit hohem Einsatzaufkommen ist dies eine enorme Belastung – nicht nur für uns, sondern auch für die Staatsanwälte, die ebenfalls viele Stunden in die Bearbeitung dieser Fälle investieren müssen. Es ist daher frustrierend, wenn die Täter diese Tode gezielt nutzen, um der Verantwortung zu entkommen.

    Fazit:
    Notwendigkeit für eine Änderung.
    Es ist offensichtlich, dass eine Änderung dringend erforderlich ist. Wiederholte Tode in kurzer Zeit zerstören den Realismus und die Immersion des RP. Darüber hinaus belasten sie nicht nur die Polizei, sondern auch die Justiz unnötig. Eine sinnvolle Begrenzung der Tode pro Monat, gepaart mit klaren Einschränkungen bei Erreichen des Limits, könnte zu einer deutlichen Verbesserung führen.

    LG


    P.S.: du solltes eventuell deine Unterzeichnung ändern…

  • Ugur
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    • 15. Januar 2025 um 11:30
    • #12

    Grüß dich Toilettenwasser ,

    wenn das "Lebenssystem" vom Team so angenommen werden sollte, ist 15 natürlich eine hoch angesetzte Zahl und galt lediglich als Denkstütze;). Mein persönlicher Vorschlag wäre hier eine Zahl zwischen 9-11, da man hier im Hinterkopf haben muss, dass inzwischen die Möglichkeiten abgesehen vom Verarbeiten sehr gestiegen sind fürs Crime, und Crimler natürlich auch mal versuchen möchten ein Yachtraub zu machen (wo schon genug schwere NPCS vor Ort sind welche auf einen schießen.) und vor allem zu schaffen.

    Beim "Life-System", geht es ja nur drum das ein Leben sobald man Bewusstlos war abgezogen wird und nicht erst wenn man ex war.

    Ich persönlich denke, dass wenn das Lebenlimit zwischen 9 und 11 angesetzt wird, dass man solche Aktionen wie die Yacht oder Aktionen in Marburg auch mal als Crimler gemacht werden.

    Für Pol hätte ich vorgeschlagen das wenn Sie On Duty sind von ihrem aktuellen Leben +1 Mehr haben sprich
    wenn Ronnie als Beispiel nur noch 2 Leben hat, hat er im Polizei Dienst 3 Leben dann. (sobald ein Polizist keine Leben mehr hat, müsste man sich für solch ein Szenario ebenfalls was überlegen, sodass es fair ist und Ronnie sein Spielspaß trotzdem bestehen bleibt.)

    Mir ist grade eingefallen, dass ich vielleicht nur den Baseballschläger und/oder den Schlagring für Leute die kein Leben mehr freischalten würde, da
    1. die beiden Waffen nicht so viel Schaden anrichten, wie Stichwaffen. (meistens immernoch reanimierbar vom Rettungsdienst)
    2. Die Leute sich irgendwie in einer Art und Weise noch verteidigen können, falls mal eine Situation außer Kontrolle gerät. :)

    Liebe Grüße

    [IDV] Ugur | Ugur Sancho

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