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Umstrukturierung RD + BF + UKF

  • Achim
  • 13. Januar 2025 um 16:48

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  • Achim
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    • 13. Januar 2025 um 16:48
    • #1

    Guten Tag Miteinander,

    ich möchte gerne einen Vorschlag in den Raum werfen und damit zur offenen Diskussion anregen. Dabei habe ich vorab mich schon mit einigen darüber unterhalten und bin stets auf Zustimmung gestoßen.

    Es geht um die Umverteilung der Organisationen, Zuständigkeiten und dem dazugehörigen Personal der Uniklinik, der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes.


    Zum Grundkonzept:

    • Der RD wird als solches aufgelöst
      • Alle NFS, RS wechseln zur Berufsfeuerwehr
      • Alle NAs wechseln zur Uniklinik
    • Es gibt nur die Berufsfeuerwehr und das Uniklinikum


    Gedankliche Aufgabenverteilung:

    • Uniklinik

      • Hat nur Pfleger, Ärzte, Notärzte angestellt


      • Sichert den Betrieb vom UKF (Uniklinik Frankfurt am Main) und vom BKM (Bundeskrankenhaus Marburg)
      • Stellt die Notärzte für die präklinische Notfallversorgung (NEFs, NAWs, NA für CHX)
      • Stellt das notärztliche Führungspersonal (LNA)


    • Berufsfeuerwehr
      • Hat nur Notfallsanitäter, Rettungssanitäter, Feuerwehrmänner
      • Stellt die Feuerwehr
      • Stellt die Rettungsdienstliche Transportkomponente (RTWs, NKTWs, Piloten + HEMS für CHX)
      • Stellt die Rettungsdienstliche Führungskomponente (OrgL)
      • (Bei Bedarf und Verfügbarkeit auch Fahrer für das NEF)


    Aktuelle Problematiken:

    • Das Einsatzaufkommen ist nie gleich. Auch die geforderte Menge an Personal für die einzelnen Organisation ist jeden Tag unterschiedlich. (Personal immer gleich pro Orga, unabhängig von Aktuellen Bedarf)


    • Eigentlich sind immer eine oder zwei der Orgas schlecht besetzt und die andere/-n entsprechend umso besser. Bspw: BF hat erweiterten Löschzug im Dienst, RD nur 2RTW im Dienst und UKF auch unbesetzt


    • Oft können die BF-Sonderfunktionen, wie G-RTW, Boot, GW-L, DLK, AB-Atem/ AB-MANV nicht oder nur mit wenig Personal besetzt werden, da die Kräfte bereits im Einsatz oder nicht ausreichend im Dienst ist


    • UKF ist häufig unbesetzt und RD dafür gut bestückt. Es ist öfters so, dass das UKF unbesetzt / nur alleine ist, während der RD teilweise 5-6 Autos im Dienst hat


    • RD hat einen NA-Überschuss. Aktuell ist es eigentlich immer so, dass wir sehr viele Notärzte im Dienst haben, die oft nur auf der Wache sitzen/ dann NAW´s besetzten müssen, obwohl auch RTWs mit NFs reichen würden (NAs könnten in Klinik deutlich besser unterstützen, als NFS)


    • Die BF-Ausbildungen für medizinische Qualifikation kommt oft „zu kurz“ und weißt verschiedenste Problematiken auf, auch dadurch, dass sie extern erledigt werden muss


    • UKF hat aktuell einen starken Personalmangel (Dazu brauch ich eigentlich nicht viel sagen…) -> BKM wird auch eig. nie besetzt


    Resultierende Vorteile:

    • RD + FW sind somit jeden Abend gut aufgeteilt besetzt (Bspw sind 10 Mitarbeiter im Dienst und können dann auf ELW + HLF + DLF + 3RTWs verteilt werden - also gleichmäßig - )


    • Bei starker Verlagerung des Einsatzaufkommens (viele Feuer oder viele RD-Einsätze), kann das Personal schnell entsprechend verteilt werden


    • Der RD hat eine Orga hinter sich stehen und ist nicht nur „der Rettungsdienst Frankfurt“


    • In RL wird in Frankfurt der RD auch mit vielen Fahrzeugen von der Feuerwehr gestellt (somit wäre das deutlich realistischer)


    • FW-Sonderfunktionen können wahrscheinlicher und vermehrt gestellt werden, da auf ein größeren Personal-Pool zugegriffen werden kann


    • Bei MANV-Lagen können schneller und vermehrt zusätzliche Kräfte gestellt werden


    • NAs können die Zeit ohne Einsatz effektiv nutzen (Patienten im UKF behandeln)


    • Problemlosere rettungsdienstliche Ausbildungen für Feuerwehrmänner


    • Durch den Zusammenschluss mit allen Notärzten hätte das UKF deutlich mehr Personal und wäre mehr, sowie insgesamt besser besetzt


    • Das BKM kann mehr besetzt werden (bzw. überhaupt mal). Daraus resultiert auch, dass es verschiedene Fachrichtungen gibt und damit auch Verlegungen (für ITW, ITH, KTW), sowie die Klinikzuweisung mal mehr Sinn machen


    • In RL werden sehr viele NEFs/LNAs auch durch Notärzte aus der Klinik gestellt, welche primär in der Klinik arbeiten und im E-Fall aufs NEF springen und zum Einsatz fahren (somit auch hier realistischer)


    Weitere Ideen:

    • Die Piloten für den CHX könnten auch von der Pol/ BW kommen, und dann die NAs aus der Klinik und die TC-Hems vom RD (kommt auch in RL öfters vor) - gemeinsamer Standort wäre dann UKF


    • Bei der BF wird dann jeder standardmäßig zum Rettungssanitäter + B2 ausgebildet und kann, wenn er beides hat, entweder NotSan oder Gruppenführer als nächstes machen (somit kann jeder Berufsfeuerwehr-Mitarbeiter als RTW-Fahrer, NKTW-Fahrzeugführer und als Truppführer, sowie Maschinist eingesetzt werden)


    • Eine zweite BF-Wache (wäre dann im Funk Wache 2). Also eine kleine Aussenwache am östlichen Stadtrand. Bspw. hat diese einem Löschzug (2/11/1, ELW + 2/46/1, HLF + 2/25/1, TLF (evtl + 2/30/1 2.DLK)), sowie 2RTW


    Problematik der Leitung:

    • Durch diese Änderung folgt zwangsweise eine Umstrukturierung der Leitungspositionen. Dabei werden viele (speziell die aktuellen Leitungen) auch durchaus Kritik äußern


    • Mein Vorschlag, um das Problem zu lösen wäre, dass es bei der Berufsfeuerwehr eine Rettungsdienstliche und eine Feuerwehrtechnische Leitung gibt. Geführt wird das dann durch eine Geschäftsführung. Somit könnten auch die aktuellen Leitungspositionen ihren "Job" behalten.


    • Natürlich werden die aktuellen NA-Leitungsmitglieder dann zwangsweise zur "UKF-Leitung", jedoch bleibt da der Aufgabenbereich ähnlich, wie zuvor, nur ohne die Bedienung der NFS und RS



    Das erstmal dazu. Meine Meinung beruht auf der RP-Erfahrung als NotSan, Gruppenführer + Leitstellendisponent.

    Mir fallen auch keine wirklichen Kontra-Punkt ein, deswegen würde mich jz die Meinung der Community, sowie des Teams dazu interessieren. Klar gibt es, wie oben angesprochen, dann hierarchische Probleme (es müssten ja neue Leitungen gebildet werden), aber da dort aktuell eh einige Lücken sind, wird auch hier eine Lösung nicht unmöglich sein.

    Insgesamt würde das auch ein bisschen „Umschwung“ ins RP reinbringen.

    Der Vorschlag dienst jetzt nicht dazu heute/morgen umgesetzt zu werden, sondern eher zukunftsperspektivisch das RP-Level zu steigern.

    LG Achim

    Lagedienstleiter
    Integrierte Leitstelle Frankfurt am Main

    Organisatorischer Leiter Rettungsdienst & Notfallsanitäter
    Rettungsdienst Frankfurt am Main

  • Baschtl
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    • 13. Januar 2025 um 16:54
    • #2

    Ich finde diese Idee durchaus vorteilhaft und interessant ;)

    Ich schlage bei der Verteilung der Notärzte vor, dass diese ihren Berufsweg über das Uniklinikum wählen. Schließlich ist es im RL auch so, dass man erst Arzt und dann (mit etwas Glück) Notarzt wird und der Notfallsanitäter die höchstmögliche, nicht ärztliche, medizinische Ausbildung ist. Somit wird quasi verhindert, dass ein NFS zum NA aufsteigen kann, ohne zu "studieren"

    Zusätzlich wäre ich da für einen Notarzt-Dienstplan, sodass jeden Abend immer ein Notarzt im Dienst ist, der halt in der ZNA (oder sonst wo) aushelfen kann und dieser fest zugewiesene Notarzt dann auf das NEF springt, sofern ein Einsatz reinkommt.

    Also in meinen Augen machen also diese Vorschläge sehr viel Sinn. Wichtig ist glaube noch einmal zu betonen, dass das jetzt kein Umschwung von Jetzt auf Gleich sein soll, sondern ein Prozess, der Stück für Stück stattfindet ;)

  • Andre123
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    • 13. Januar 2025 um 17:39
    • #3

    Also ich Finde dein Grundrezept erstmal gut aber ich finde es nicht gut das direkt der RD aufgelöst werden soll es kann ja gemacht werden das die Notärzte in das UKF gebracht werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Alexander Platz
    Management PS Schmiede

  • Baschtl
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    • 13. Januar 2025 um 17:46
    • #4
    Zitat von Andre123

    Also ich Finde dein Grundrezept erstmal gut aber ich finde es nicht gut das direkt der RD aufgelöst werden soll es kann ja gemacht werden das die Notärzte in das UKF gebracht werden.

    Das würde ja das Problem nicht lösen. Dann ist ja widerum der RD unterbesetzt. Der RD wird hier nicht aufgelöst sondern nur aufgeteilt. Die ganzen Notärzte gehen ins Uniklinikum/BKM, haben da einen festen Plan, wer dann (wenn es sein muss) auf das NEF springt. Ansonsten sind die Notärzte als Ärzte im Klinikum und arbeiten dort.

    Die Notfallsanitäter/ Rettungssanitäter sind dann fest bei der Feuerwehr angestellt und diese stellt dann eben die Rettungsfahrzeuge (RTW / NKTW / etc.)

  • einCode_
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    • 13. Januar 2025 um 18:36
    • #5

    Der Vorschlag zur Umstrukturierung des Rettungsdienstes, der Berufsfeuerwehr und der Uniklinik bringt interessante Ansätze mit sich, sollte jedoch kritisch betrachtet werden. Eine derart tiefgreifende Veränderung birgt erhebliche Risiken, die das Gleichgewicht im RP gefährden und den Spielspaß vieler Beteiligter beeinträchtigen könnten.

    1. Verlust der Eigenständigkeit des Rettungsdienstes

    Die vollständige Auflösung des RD und die Eingliederung aller Notfallsanitäter und Rettungssanitäter in die Berufsfeuerwehr würde dem RD seine Identität nehmen. Viele Spieler identifizieren sich stark mit der Organisation und deren spezifischen Aufgaben. Die Eingliederung in die BF könnte dazu führen, dass Spieler ihre Motivation verlieren, da sie nicht mehr ausschließlich in ihrem bevorzugten Bereich tätig sein können.

    2. Konflikte aus der Vergangenheit

    In der Vergangenheit hat es bereits Spannungen gegeben, als der RD gemeinsam mit der BF auf einer Wache stationiert war. Unterschiedliche Arbeitsweisen und Prioritäten führten zu Konflikten, die den Spielspaß erheblich beeinträchtigten. Eine vollständige Integration des RD in die BF könnte diese alten Probleme wieder aufleben lassen und die Zusammenarbeit zusätzlich erschweren.

    3. Einschränkung der Vielfalt im RP

    Der Rettungsdienst bietet als eigenständige Organisation zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiches und spannendes RP. Von präklinischen Einsätzen über die Zusammenarbeit mit Notärzten diese Vielfalt würde durch eine Eingliederung in die BF stark eingeschränkt. Spieler, die sich ausschließlich auf den rettungsdienstlichen Bereich konzentrieren möchten, würden durch die vorgeschlagene Veränderung benachteiligt.

    4. Unrealistische Annahmen über Personalverteilung

    Die Idee, Personal flexibel zwischen Feuerwehr- und Rettungsdienstaufgaben einzusetzen, erscheint zwar auf den ersten Blick sinnvoll, birgt jedoch in der Praxis Probleme. Spieler haben oft feste Präferenzen und könnten wenig Interesse daran haben, zwischen unterschiedlichen Rollen zu wechseln. Dies könnte die Motivation senken und die Personalplanung erschweren, anstatt sie zu erleichtern.

    5. Hierarchische und organisatorische Herausforderungen

    Die vorgeschlagene Leitungskonstellation könnte dazu führen, dass spezifische Anliegen des RD in einer größeren Organisation untergehen. Eine gemeinsame Leitung, die sich sowohl um feuerwehrtechnische als auch um rettungsdienstliche Belange kümmern muss, könnte schnell überfordert sein. Eine klare Trennung der Zuständigkeiten ist essenziell, um die Interessen des RD angemessen zu vertreten.

    6. Spaß vs Realismus

    Obwohl der Vorschlag darauf abzielt, das RP realistischer zu gestalten, sollte nicht vergessen werden, dass GTA RP ein Spiel ist. Ein zu starker Fokus auf Realismus könnte den Spielspaß mindern. Das Ziel sollte eine Balance zwischen Realität und kreativen Freiheiten sein, die den Spielern Raum für individuelles und abwechslungsreiches RP lässt.

    Fazit

    Die vorgeschlagene Umstrukturierung mag auf den ersten Blick effizient wirken, birgt jedoch erhebliche Risiken für das Gleichgewicht im RP. Statt einer vollständigen Integration sollte über alternative Ansätze nachgedacht werden, die die Eigenständigkeit der Organisationen bewahren und gleichzeitig die Zusammenarbeit fördern.

    Eine Lösung, die die Herausforderungen adressiert und gleichzeitig den Spielspaß aller Beteiligten gewährleistet, kann nur im Dialog mit allen Beteiligten gefunden werden.

  • Ronnie
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    • 13. Januar 2025 um 23:39
    • #6

    Hallo Jungs,

    ich gebe auch mal meinen Senf dazu an sich die Idee mit den Notärzten kann man sich drüber streiten das UKF ist und bleibt eine eigene Organisation und da muss das UKF nunmal schauen das sie attraktiv machen dort zu arbeiten, diesen "Überschuss" an Notärzten wirst du aber nicht mehr haben sobald es heißt ihr arbeitet absofort nur noch im UKF und besetzt ab und zu Fahrzeuge die Leute die im RD sind haben sich ja schließlich nicht ohne Grund bei der jeweiligen Organisation beworben selbiges zählt für RD mit BF wir brauchen nicht drüber reden das die BF stark unterbesetzt ist aber das macht es nicht besser wenn du leute vom RD da mit reinzwingst. Ich verstehe die Punkte muss aber klar und deutlich sagen das die Punkte von Sheperd einfach zutreffen. Die Konflikte werden nur weil sie aktuell nicht bestehen nicht aus bleiben.

    Daher muss ich erhlich sagen ich find deine Idee in meinen Augen sinnfrei

    mit freundlichen Grüßen

    Ronnie Klein

  • Baschtl
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    • 15. Januar 2025 um 10:15
    • #7

    Ich bin halt aber auch der Meinung, dass es so, wie es jetzt ist nicht wirklich weitergehen kann… Das UKF ist halt leider, wenn man noch nicht einmal die Notärzte umziehen lässt, massiv unterbesetzt und das ist nunmal echt doof.

    Wenn man dann wehenent keine Lust auf UKF als (Not)arzt hat, dann soll man halt als NFS beim RD weiterarbeiten. Ich mein, Notärzte gibt es zur Zeit sowieso wie Sand am Meer.

    Und ja, das klingt jetzt ein wenig prüde, aber das würde dem UKF gut tun, das RP wäre ein wenig realistischer und in der Leitstelle könnte man den Spaß mit „NA besetzter RTW“ umgehen :)

  • Toilettenwasser
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    • 15. Januar 2025 um 10:39
    • #8

    Moin,

    Ich persönlich finde den Vorschlag von Achim sehr gut. Ein Blick auf Berlin zeigt, wie sinnvoll eine durchdachte Organisation des Rettungsdienstes sein kann: Dort stellt die Berliner Feuerwehr den Großteil des Rettungsdienstes, während auch Organisationen wie die Johanniter, das DRK und andere Rettungsdienstbetreiber ihren Platz finden. Dieses Modell könnte eine gute Orientierung bieten.

    Integration des Rettungsdienstes in den Feuerwehrdienst
    Die Idee, den Rettungsdienst in den feuerwehrtechnischen Dienst zu integrieren, halte ich für sinnvoll. Jeder Rettungssanitäter (RS) bzw. Notfallsanitäter (NFS) könnte sich entscheiden, ob er zusätzlich im feuerwehrtechnischen Dienst tätig sein möchte oder ausschließlich im Rettungsdienst bleibt.

    Vorteile dieses Modells:
    - Der Rettungsdienst könnte RTWs besetzen, ZUG-Retter stellen und bei MANV-Lagen mit Fahrzeugen wie GW-SAN oder G-RTW ausrücken.
    - Durch einen zentralen Arbeitgeber mit entsprechender Anstellung würde die Koordination und Personalplanung deutlich vereinfacht.
    - Feuerwehrangehörige könnten sich stärker für den Rettungsdienst interessieren und vermehrt auf RTWs eingesetzt werden.

    Notärzte: Realismus und Integration ins RP
    Die Idee mit den Notärzten sehe ich ambivalent. Einerseits könnten einige Notärzte, die ausschließlich präklinisch tätig sein möchten, möglicherweise den Dienst quittieren, wenn sie zur Arbeit im Krankenhaus verpflichtet würden. Andererseits könnte dieser Vorschlag die Personalnot im UKF deutlich lindern und zu einem realistischeren RP-Erlebnis beitragen.

    Umsetzungsvorschlag:
    - Notärzte könnten primär im UKF tätig sein und über einen Melder alarmiert werden.
    - Bei Einsätzen würden sie als Selbstfahrer mit RTW/NAW ausrücken oder durch ein NEF abgeholt werden, das mit einem RS oder NFS der Berufsfeuerwehr besetzt ist.
    - Dieses Modell orientiert sich an der Realität, wie sie beispielsweise in Bayern zu finden ist: Dort arbeiten Krankenhausärzte über den KVB-Notarztdienst präklinisch.

    Ein zusätzlicher Vorteil: Der derzeitige Überschuss an Notärzten im System könnte so reguliert werden, da nicht alle weiterhin nur auf Rettungseinsätze beschränkt bleiben möchten.

    Förderung des RP und Verbesserung der Notfallversorgung
    Die vorgeschlagene Reform könnte das RP erheblich bereichern, insbesondere hinsichtlich der medizinischen Notfallversorgung und der Qualität des Rettungsdienstes. Zudem würde sie helfen, die Personalnot in verschiedenen Bereichen auszugleichen. Natürlich wird es einige geben, die sich gegen die Änderungen aussprechen, da sie beispielsweise nicht im UKF arbeiten möchten. Für den Rettungsdienst gäbe es jedoch kaum große Änderungen – abgesehen von einem neuen Standort.

    Für Ärzte und Notärzte:
    - Einschränkungen durch neue Arbeitsstrukturen könnten durch verbesserte Organisation und klarere Abläufe ausgeglichen werden.
    - Notärzte könnten bei Bedarf auch auf einem NEF eingesetzt werden, das an der BF-Wache stationiert ist. Platz ist dort ausreichend vorhanden.

    Fazit:
    Die vorgeschlagenen Änderungen schaffen eine realistischere und effektivere Struktur für den Rettungsdienst und die Notärzte. Sie fördern die Qualität der Notfallversorgung und bieten gleichzeitig Lösungen für die bestehende Personalnot. Besonders die Integration der Notärzte in das UKF und deren Abrufbarkeit für Rettungseinsätze stellen eine sinnvolle Kombination aus Realismus und Effizienz dar.

    LG

  • einCode_
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    • 15. Januar 2025 um 10:52
    • #9

    Hallo Baschtl,

    ich möchte auf deinen Beitrag eingehen und einige Punkte kritisch beleuchten, da ich den Ansatz problematisch finde, vor allem in Bezug auf den Spielspaß und die Wertschätzung der Spieler.

    1. Degradierung von Notärzten zu Notfallsanitätern

    Die Aussage, dass Notärzte, die keine Lust auf das Arbeiten im UKF haben, „halt als NFS weiterarbeiten sollen“, finde ich nicht nur frech, sondern auch respektlos gegenüber den Spielern, die sich bewusst für diese Rolle entschieden haben. Niemand sollte im RP das Gefühl haben, degradiert zu werden, nur weil er nicht in eine bestimmte Organisation wechseln möchte. Eine solche Entscheidung würde den Spielspaß erheblich mindern und möglicherweise dazu führen, dass Spieler das RP komplett verlassen.

    2. Spielspaß muss an erster Stelle stehen

    Das Hauptziel des Roleplays ist es, Spaß zu haben und gemeinsam interessante Geschichten zu erleben. Wenn Spieler durch strukturelle Änderungen gezwungen werden, Rollen anzunehmen, die ihnen keinen Spaß machen, wird genau dieses Ziel verfehlt. Der Vorschlag, Notärzte in ihrer Freiheit zu beschneiden, widerspricht dem Gedanken des freiwilligen und kreativen Roleplays. Es sollte vielmehr darum gehen, den Spielern mehr Möglichkeiten zu bieten, anstatt sie einzuschränken.

    3. Realismus darf den Spielspaß nicht übertrumpfen

    Ich verstehe, dass du durch die Änderungen ein realistischeres RP anstrebst, aber Realismus darf niemals den Spaß im RP dominieren. Ein System, das sich zu sehr an der Realität orientiert und dabei die Interessen der Spieler aus den Augen verliert, kann schnell unattraktiv werden. Ein überbesetzter Notarztdienst mag derzeit ein Problem sein, aber Zwangslösungen sind nicht der richtige Weg, um dieses Problem zu lösen

    4. Bessere Alternativen statt Zwang

    Anstatt Notärzte zum Wechsel zu zwingen oder sie herabzustufen, könnte man andere Lösungen in Betracht ziehen:

    Flexiblere Einsatzmöglichkeiten: Notärzte könnten zeitweise in der Klinik unterstützen, ohne dauerhaft an das UKF gebunden zu sein.

    Attraktivität des UKF steigern: Anreize schaffen, die das Arbeiten im UKF freiwillig attraktiver machen.

    Kooperation statt Zwang: Eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Organisationen ermöglichen, ohne dabei die Entscheidungsfreiheit der Spieler einzuschränken.

    Ich denke, es ist wichtig, dass bei allen strukturellen Änderungen der Spielspaß und die Freiwilligkeit der Spieler im Vordergrund stehen. Zwang oder gar „Degradierungen“ sind hier keine Lösung, sondern führen nur zu Unzufriedenheit und Konflikten.

    Lg

  • Toilettenwasser
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    • 15. Januar 2025 um 11:19
    • #10

    Hallo einCode_

    natürlich darf niemand zu einer Rolle oder Tätigkeit gezwungen werden – das steht außer Frage. Notärzte zu Notfallsanitätern zu degradieren, ist ebenfalls keine Lösung, denn der Spielspaß sollte immer im Vordergrund stehen. Allerdings muss man festhalten, dass auch 25 Minuten auf eine Behndlung im UKF zu warten kaum mit Spielspaß vereinbar ist.

    Anreize für den UKF-Dienst schaffen
    Ein möglicher Ansatz wäre, den Dienst im UKF attraktiver zu gestalten. Dafür könnten folgende Maßnahmen ergriffen werden:
    - Sonderfahrzeuge: Notärzte könnten über ein NEF als Selbstfahrer verfügen, was den Reiz des Dienstes im Rettungsdienst und im UKF erhöht.
    - Höheres Gehalt: Ein deutlicher finanzieller Anreiz könnte mehr Spieler motivieren, sich dem UKF anzuschließen. Das Team könnte hier eine Ausnahme machen und das Budget des UKF erhöhen, um die Personalnot zu lindern.

    Duale Aufgaben für Notärzte
    Notärzte sollten weiterhin als solche tätig sein können – das steht außer Frage. Jedoch wäre es sinnvoll, sie zusätzlich stärker in die Arbeit des UKF zu integrieren. Mögliche Rollen könnten beispielsweise sein:
    - Fachärzte für Notfallmedizin in der Notaufnahme.
    - Anästhesisten, Radiologen oder andere Fachrichtungen, um Operationen und diagnostische Verfahren realistisch ausspielen zu können.
    - Unterstützung in der Notaufnahme bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

    Eine solche Struktur würde nicht nur die Präsenz der Ärzte im UKF erhöhen, sondern auch das RP insgesamt realistischer gestalten, indem mehr Behandlungen direkt vor Ort durchgeführt werden könnten.

    Fazit
    Um den Rettungsdienst und das UKF zu stärken, braucht es eine Kombination aus finanziellen Anreizen, neuen Möglichkeiten für das RP und klaren Vorteilen für die Spieler, die sich für diese Rollen entscheiden. So könnten die langen Wartezeiten reduziert werden, ohne dass der Spielspaß auf der Strecke bleibt. Gleichzeitig würde die medizinische Versorgung insgesamt realistischer und vielseitiger werden.

    LG

  • Achim
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    • 15. Januar 2025 um 11:28
    • #11

    Hallo einCode_,

    danke für dein Kommentar zu der Thematik. Ich muss nur sagen, dass einiges hier Missverstanden wurde.


    Zur 1. Kategorie: "Verlust der Eigenständigkeit des Rettungsdienstes":

    Den Punkt mit der Identifizierung verstehe ich, jedoch ist das eine Frage von Anpassungsfähigkeit und wird sich mit der Zeit einpegeln.

    In dem Konzept ist nicht festgelegt, dass jeder Feuerwehr + RD machen muss. Jeder kann. Der Vorschlag mit dem verpflichtenden B2 + RS fällt unter die Kategorie "Weitere Ideen". Somit liegt hier ein Missverständnis vor.


    Zur 2. Kategorie: "Konflikte aus der Vergangenheit":

    Konflikte gibt es immer und überall. Sie sind nicht vermeidbar und existieren aber in jeder Organisation auf IDV. Auch dort ist wieder Thema Anpassungsfähigkeit gefragt.


    Zur 3. Kategorie: "Einschränkung der Vielfalt im RP":

    Hier ist wieder Missverständnis im Raum: Mitarbeiter der BF können nur RD oder FW machen, aber eben auch beides.

    Aktuell gibt es wohl für den RD die Möglichkeit nebenbei FW durch die FF zu machen, jedoch für die BF keine Möglichkeit, RD zu machen. Außerdem hat die FF nur einen geringfügigeren Anteil an Fahrzeugen zur Verfügung, welcher Besetzt werden muss/kann, im Vergleich zur BF.


    Zur 4. Kategorie: "Unrealistische Annahmen über Personalverteilung":

    Aktuell ist es doch beim RD auch so, dass jeder so eingeteilt wird, wie es der MvD sagt.

    Viele NAs möchten gerne NEF besetzten, aber wenn der MvD sagt: "NAW besetzten", dann wird das gemacht...
    Viele wollen CHX besetzten, aber wenn der MvD sagt: "bodengebundene Rettungsmittel besetzten", dann wird das gemacht...
    Viele wollen zusammen fahren, aber wenn der MvD sagt: "ihr fahrt getrennt", dann wird das gemacht...

    Das selbe bei der BF mit dem BvD.

    Also macht der Punkt in meinen Augen keinen wirklichen Sinn.


    Zur 5. Kategorie: "Hierarchische und organisatorische Herausforderungen"

    Wie ich oben geschrieben habe, sollte es bestenfalls eine Feuerwehrtechnische und eine Rettungsdienstliche Leitung geben... Damit sollte auch das kein Problem sein.


    Zur 6. Kategorie: "Spaß vs Realismus"

    Meiner Meinung nach finden hier keine "utopischen" bzw. den RP-Spaß mindernden Änderungen statt, da es sich hierbei lediglich um eine Umverteilung des Personals handelt, um eben den RP-Spaß eben zu steigern.
    (Gründe, warum durch das aktuelle Konzept der RP-Spaß gemindert wird, gehen aus meiner ersten Nachricht hervor)


    Fazit:

    Der wichtigste Punkt wird schließlich die Anpassungsfähigkeit und Offenheit für Neuerungen der Mitarbeiter, der Leitungen und des Teams bleiben.


    Hiermit sollten all eine deine Befürchtungen und Sorgen, die auf Missverständnissen beruhen, geklärt sein.

    Ich freue mich über sonstige Kritik-Punkte die im Raum stehen könnten, aber bitte drum vorher den Vorschlag vollständig zu lesen, um weitere Missverständnisse zu vermeiden.


    LG Achim

    Lagedienstleiter
    Integrierte Leitstelle Frankfurt am Main

    Organisatorischer Leiter Rettungsdienst & Notfallsanitäter
    Rettungsdienst Frankfurt am Main

  • einCode_
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    • 15. Januar 2025 um 12:52
    • #12

    Hallo,

    danke für deine Rückmeldung! Ich möchte noch einige Punkte ansprechen und auch auf das NEF-Thema eingehen, das du angesprochen hast.

    1. Pflichtstunden im UKF

    Wie bereits erwähnt, leisten Notärzte 3 Stunden pro Woche im UKF, was eine Pflicht ist. Sie sind also durchaus aktiv im Krankenhausdienst, auch wenn sie zusätzlich ihre präklinische Tätigkeit im Rettungsdienst ausführen. Diese Struktur soll sicherstellen, dass das UKF nicht leerläuft und gleichzeitig die Notärzte ihre Expertise einbringen können.

    2. Eigene Erfahrung im UKF

    Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass der Dienst im UKF nach einem gewissen Zeitraum eintönig werden kann. Das repetitive RP im Krankenhaus wird auf Dauer wenig abwechslungsreich, was oft zu Frustration führt. Das ist auch einer der Gründe, warum viele Spieler nach der präklinischen Tätigkeit als Notarzt streben.

    3. Qualifikation der Notärzte

    Unsere Notärzte sind meist Fachärzte, z. B. in Unfallchirurgie oder Anästhesie, und bringen somit umfassendes medizinisches Wissen mit. Diese hohe Qualifikation macht sie zu wertvollen Mitgliedern im Rettungsdienst, aber auch im Krankenhaus. Die Balance zwischen den beiden Tätigkeiten sollte daher nicht zu einer Belastung für die Spieler werden.

    4. Personalprobleme im UKF

    Die Personalnot im UKF ist leider kein neues Thema:

    Kürzliche Kündigungen: Vor kurzem verließen aufgrund von Erpressung und Inaktivität einige Mitglieder das UKF. Es ist frustrierend, wenn solche negativen Einflüsse die Arbeit im Team beeinträchtigen.

    Eintönigkeit des RP: Wie bereits erwähnt, führt die ständige Wiederholung der gleichen Abläufe dazu, dass viele Spieler sich für den Rettungsdienst entscheiden. Der Reiz des Krankenhaus-RP schwindet schnell, wenn keine abwechslungsreichen Aufgaben angeboten werden.

    5. NEF-Rollen und Dienstplanung

    Das Thema NEF-Dienst ist ein heikles Thema, weil es in der Praxis oft schwer planbar ist. Es gibt mehrere Herausforderungen:

    Unklare Zeitverfügbarkeit: Spieler können nicht immer vorab garantieren, dass sie zu festen Zeiten im NEF-Dienst sein können. Manche sind nur kurzfristig verfügbar oder haben andere Verpflichtungen im RP.

    Fehlende Rotation: Ein weiteres Problem ist, dass einige Spieler den NEF-Dienst dauerhaft übernehmen könnten, ohne dass eine regelmäßige Rotation oder ein Dienstplan aufgestellt werden kann. Das führt dazu, dass immer die gleichen Personen im NEF tätig sind, was auf Dauer nicht nur für diese Spieler monoton wird, sondern auch für die anderen.

    Die Idee, Notärzte auf NEFs einzusetzen, ist also aus realistischen und spieltechnischen Gründen nicht immer so einfach umzusetzen. Eine klare, vorab planbare Struktur ist hier sehr schwierig, und es könnte dazu führen, dass immer wieder die gleichen Spieler im NEF Dienst machen, was für alle Beteiligten schnell uninteressant wird.

    6. Realismus und Spielspaß

    Wie du richtig sagst, sollte der Spielspaß immer im Vordergrund stehen. Wenn Spieler nur noch durch Zwang in den UKF-Dienst kommen oder ständig denselben Dienst leisten müssen, kann das die Motivation und den Spielspaß stark beeinträchtigen. Statt Spieler zu einem Dienst zu drängen, sollten wir versuchen, attraktive Alternativen zu bieten, die sowohl den Realismus als auch den Spielspaß fördern.

    Ein Ansatz könnte sein, dass wir im UKF abwechslungsreiche Aufgaben oder neue Tätigkeitsfelder einführen, die den Dienst dort für Notärzte und andere Spieler interessanter gestalten. Das würde auch helfen, die Personalnot zu lindern, ohne den Spielspaß zu gefährden.

    Fazit

    Es gibt definitiv einige Herausforderungen in Bezug auf das Personal im UKF und den NEF-Dienst, aber das wichtigste Ziel bleibt, den Spielspaß und die Abwechslung zu fördern. Zwang oder monotone Strukturen führen auf lange Sicht nur zu Unzufriedenheit. Wir sollten weiterhin daran arbeiten, den Dienst im UKF und im Rettungsdienst so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, damit die Spieler motiviert bleiben und das RP für alle Beteiligten spannend bleibt.

    Lg

  • Achim
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    • 15. Januar 2025 um 13:13
    • #13

    Hallo nochmal:

    Um auch die anderen Nachrichten nicht unbeantwortet zu lassen, kurzes Statement zu den anderen Hinweisen:

    Danke Toilettenwasser und Baschtl für eure Zustimmung zu dem Konzept.


    Andre123
    Danke für die Nachricht. Zu deinem Hinweis kann jedoch ich nur sagen: Der RD wird nicht aufgelöst, sondern das Personal umverteilt. Somit verliert per se keiner seinen Job oder seine Qualifikation ;)


    Ronnie
    Danke auch für deine konstruktive Kritik dahingehend. Ich verstehe dein Umbehagen, muss aber sagen, dass hier (wie in der vorherigen Nachricht bereits erwähnt) Anpassungsfähigkeit gefragt ist und ich denke, dass auch das sich einpegeln wird.


    einCode_
    Auch hier nochmal danke ich dir für deine ausführlichen Anmerkungen und dein damit verbundenes Vertieftes Interesse, auch wenn es aktuell ausschließlich negativ eingestellt ist. Dein Hauptargument, wenn ich das richtig verstehe, ist das du hier eine Gefahr für den Spielspaß mancher Spieler siehst.

    Ich möchte mal kurz den Einfluss der Änderung auf verschiedene Personengruppen darlegen:


    Müssen sich umstellen/ anpassen, aber haben dafür mehr Möglichkeiten:

    • RD-Mitarbeiter/ BF-Mitarbeiter/ UKF-Mitarbeiter (und natürlich die Leitungen)

    Wechseln den Arbeitgeber, aber behalten per se ihre Aufgabe, ohne weitere Verpflichtungen, bei:

    • NFS / RS / RD-Azubis des RD

    Behalten den Arbeitgeber, aber behalten per se ihre Aufgabe, ohne weitere Verpflichtungen, bei:

    • BF-Mitarbeiter / UKF-Mitarbeiter

    Wechseln den Arbeitgeber, aber müssen zusätzlich im UKF arbeiten:

    • NA des RD

    Müssen sich teilweise anpassen/ umstrukturieren:

    • Leitungen des RD / BF / UKF

    Muss weniger im UKF/ auf RD bzw. FW warten:

    • andere Orgas
    • Zivile Spieler

    Kann Fahrzeuge effizienter nutzen und muss weniger Bereitschaftsmelder ziehen:

    • ILS

    Somit sind die einzigen, die darunter gewissermaßen einen Nachteil ziehen, die NAs des RD. Denn diese sind nach aktuellem Konzept zur Arbeit im UKF verpflichtet.

    Jedoch ist das, meiner Meinung nach, angemessen. In RL arbeiten Notärzte auch in Kliniken + Krankenhäusern/ leisten dort entsprechende Stunden. Außerdem wird dadurch gesichert, dass man nicht einfach nur präklinischer Notarzt sein kann, sondern auch klinisch tätig sein muss. Was viel realistischer ist, wie das aktuelle Konzept, wo man vom NFS zum NA wird.

    Da die NAs zwischen den Einsätzen eh viel auf der Wache "rumstehen" (klar fallen auch anderen Aufgaben an, aber es ist nunma der Großteil der Zeit), können diese stattdessen die Zeit aufm Server auch mit RP (in dem Fall im UKF) verbringen.

    Durch die Neustrukturierung wird außerdem gewährleistet, dass man entweder den "akademischen" bzw. klinischen Weg als Arzt bzw. Notarzt oder den Ausbildungstechnischen Weg über die BF als Notsan bzw. Feuerwehrmann wählt.

    Klar kann man hier argumentieren, dass Zugführer der BF, usw. in RL auch mit einem Studium verbunden sind, nur das würde fürs RP den Rahmen sprengen.


    Außerdem spart sich der RD + die BF jeden Abend einen Mitarbeiter, denn aktuell gibt es je im RD und in der BF einen Organisator der Fahrzeuge. Bei einer gemeinsamen Orga reicht dafür eine Person (wahrscheinlich dann der BvD).


    Ich freue mich über weitere positive, aber auch negative konstruktive Argumente.


    LG Achim

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  • Baschtl
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    • 15. Januar 2025 um 14:35
    • #14
    Zitat von einCode_

    1. Pflichtstunden im UKF

    Wie bereits erwähnt, leisten Notärzte 3 Stunden pro Woche im UKF, was eine Pflicht ist. Sie sind also durchaus aktiv im Krankenhausdienst, auch wenn sie zusätzlich ihre präklinische Tätigkeit im Rettungsdienst ausführen. Diese Struktur soll sicherstellen, dass das UKF nicht leerläuft und gleichzeitig die Notärzte ihre Expertise einbringen können.

    Aktuell merke ich recht wenig von den Pflichtstunden, die ein Notarzt erbringen muss. Gerade in der Leitstelle sieht man recht wenig, dass tatsächlich mal das UKF von einem Notarzt besetzt wird. Zumal ich 3h pro Woche etwas zu wenig sehe. Also finde ich nicht, dass Notärzte "aktiv im Krankenhausdienst" tätig sind.

    Zitat von einCode_

    2. Eigene Erfahrung im UKF

    Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass der Dienst im UKF nach einem gewissen Zeitraum eintönig werden kann. Das repetitive RP im Krankenhaus wird auf Dauer wenig abwechslungsreich, was oft zu Frustration führt. Das ist auch einer der Gründe, warum viele Spieler nach der präklinischen Tätigkeit als Notarzt streben.

    Das ist richtig, der Alltag ist eintönig. Der ist aber genauso eintönig in der Leitstelle und ggf. auch bei der Justiz. Also verstehe ich nicht, wieso diese auch so extreme Personalprobleme haben. Der Grund, warum das Krankenhaus-RP zu langweilig rüber kommt ist der, dass man in die ZNA kommt, sagt was man hat bzw. übergeben wird vom RD. Dann läuft das meistens so ab:
    Möglichkeit 1: Der Patient bekommt seine Wundnaht und geht
    Möglichkeit 2: Mit etwas Glück wird der Patient einem CT / MRT / Röntgen unterzogen. Man gibt die Diagnose und der Patient geht
    Möglichkeit 3: "OP-RP"
    Das Krankenhaus-RP ist meiner Meinung nach einfach kein RP sondern eine Auffangstation, die die Leute fix heilt. Keine wahnsinnig großen Behandlungen, keine Aufenthalte über mehrere Tage (die ich übrigens befürworten würde), der Arzt macht das selbe wie der Pfleger etc. Wenn das verbessert bzw. geändert wird, dann macht das tatsächlich auch Spaß ;)

    Zitat von einCode_

    3. Qualifikation der Notärzte

    Unsere Notärzte sind meist Fachärzte, z. B. in Unfallchirurgie oder Anästhesie, und bringen somit umfassendes medizinisches Wissen mit. Diese hohe Qualifikation macht sie zu wertvollen Mitgliedern im Rettungsdienst, aber auch im Krankenhaus. Die Balance zwischen den beiden Tätigkeiten sollte daher nicht zu einer Belastung für die Spieler werden.

    Gerade weil Notärzte so speziell geschult sind und nicht einfach nur Allgemeinmediziner sind, gehören die meiner Meinung nach ins Krankenhaus und nur im Notfall auf die Straße. Ich finde, diese hohe Qualifikation würde sie also zu noch wertvolleren Mitgliedern des UKF machen. Ja klar, dass die Balance da ausgeglichen werden muss, wer aber die ganze Zeit nur RTW fahren will, soll NFS machen und gut ist.

    Zitat von einCode_

    4. Personalprobleme im UKF

    Die Personalnot im UKF ist leider kein neues Thema:

    Kürzliche Kündigungen: Vor kurzem verließen aufgrund von Erpressung und Inaktivität einige Mitglieder das UKF. Es ist frustrierend, wenn solche negativen Einflüsse die Arbeit im Team beeinträchtigen.

    Eintönigkeit des RP: Wie bereits erwähnt, führt die ständige Wiederholung der gleichen Abläufe dazu, dass viele Spieler sich für den Rettungsdienst entscheiden. Der Reiz des Krankenhaus-RP schwindet schnell, wenn keine abwechslungsreichen Aufgaben angeboten werden.

    Hat sich im Prinzip auch schon durch mein Kommentar bei 3. geklärt.

    Zitat von einCode_

    5. NEF-Rollen und Dienstplanung

    Das Thema NEF-Dienst ist ein heikles Thema, weil es in der Praxis oft schwer planbar ist. Es gibt mehrere Herausforderungen:

    Unklare Zeitverfügbarkeit: Spieler können nicht immer vorab garantieren, dass sie zu festen Zeiten im NEF-Dienst sein können. Manche sind nur kurzfristig verfügbar oder haben andere Verpflichtungen im RP.

    Fehlende Rotation: Ein weiteres Problem ist, dass einige Spieler den NEF-Dienst dauerhaft übernehmen könnten, ohne dass eine regelmäßige Rotation oder ein Dienstplan aufgestellt werden kann. Das führt dazu, dass immer die gleichen Personen im NEF tätig sind, was auf Dauer nicht nur für diese Spieler monoton wird, sondern auch für die anderen.

    Die Idee, Notärzte auf NEFs einzusetzen, ist also aus realistischen und spieltechnischen Gründen nicht immer so einfach umzusetzen. Eine klare, vorab planbare Struktur ist hier sehr schwierig, und es könnte dazu führen, dass immer wieder die gleichen Spieler im NEF Dienst machen, was für alle Beteiligten schnell uninteressant wird.

    Das man aufgrund vom RL manchmal nicht garantiert sagen kann, wer NEF-Dienst macht und wer nicht, streite ich gar nicht ab. Ich bin jedoch der Meinung, dass du das ein wenig falsch verstehst. Aus den "vielen" Notärzten, die dann IC am UKF arbeiten wird dann halt ausgewählt, wer NEF-Springer macht. Ganz simpel eigentlich, verstehe also nicht, warum du das so kompliziert machst.
    Um zu verhindern, dass ein NA die ganze Zeit NEF-Springer macht, während der andere nur im UKF ist und nie die Möglichkeit hat, wird halt eben Buch darüber geführt. So kann man bspw. sagen, dass derjenige, der gestern NEF-Springer war, heute im UKF bleibt (oder wie auch immer sonst)

    Zu Punkt 6 sage ich gar nicht erst was... Wer weiterhin auf der Straße 24/7 unterwegs sein will kann kein Arzt sein sondern wird halt nur Notfallsanitäter. PUNKT

    Fazit:
    Ich sehe das bei dir gerade eher so. Es scheint so, als würdest du als Notarzt wehement dagegen steuern, weil du nicht ins UKF willst. Notarzt zu sein ist aber ein wenig mehr. Wie der Name schon sagt ist man zur NOT auch Arzt. Das NA-RP soll anspruchsvoll sein, worauf man sich freut. Was ich so mitbekomme ist aber eher das Gegenteil (Näheres dazu kann ich gerne erklären, würde aber hier den Ramen sprenge huch). Ich bin der Meinung, dass man, indem man die Leute dazu bringt, was anderes zu tun, wieder dazu bringt, es wertzuschätzen, dass man verdammt nochmal Notarzt ist.

    LG

  • Achim
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    • 15. Januar 2025 um 14:41
    • #15

    Danke Baschtl,

    für die Rückmeldung. Das trifft es perfekt. Vorallem dein Punkt 1 kann ich nur unterstützen, ich arbeite ja bekannterweise auch in der ILS, und sehe eigentlich nie NAs in der Klinik (vorallem nicht 3h die Woche).

    Dein Fazit ist wohl etwas persönlich und spekulativ, jedoch muss ich sagen, dass die Grundaussage definitiv richtig ist. Wer Notarzt sein möchte, sollte auch was dafür tun. So ist es nunmal. Es ist eine der mächtigsten Positionen im RP und diese sollte auch geschützt und geehrt werden.

    LG Achim

    Lagedienstleiter
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  • einCode_
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    • 15. Januar 2025 um 16:30
    • #16

    Hallo Baschtl,

    erstmals Danke für dein ausführlichen Kommentar. Analysieren wir mal deine Argumente Schritt für Schritt und zeigen diese auf, wo sich diese widersprechen oder grundlegende Schwächen aufweisen. Dabei beziehe ich mich auf deie Punkte und ergäne eigene Gedanken um eien fundierte Position zu vertreten.

    1. Pflichtstunden im UKF und deren Umsetzung

    Zitat von Baschtl

    Aktuell merke ich recht wenig von den Pflichtstunden, die ein Notarzt erbringen muss. Gerade in der Leitstelle sieht man recht wenig, dass tatsächlich mal das UKF von einem Notarzt besetzt wird.

    Du kritisierst, dass die 3 Pflichtstunden pro Woche im UKF von Notärzten nicht ausreichend umgesetzt werden. Gleichzeitig forderst du mehr Präsenz der Noärzte im UKF, um Personalprbleme zu lösen.

    Widerspruch:

    • Wenn Pflichtstunden nicht umgesetzt werden, ist dies ein organisatorisches Problem, kein systematisches. Es liegt in der Verantwortung der Leitung dies zu überwachen und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen.
    • Mehr Stunden im UKF verpflichtend zu machen, löst das Problem nicht, verschärft es: Spieler, die das Krankenhaus-RP als eintönig empfinden, werden sich abwenden, was die Personalnot verschärft. Zudem würden diese auf dauer echt frustrierend sein, da 3 Stunden derzeit echt nervig ist.

    Lösungsvorschlag:

    Statt die Pflichtstunden zu erhöhen, sollte die Struktur des Krankenhaus-RP verbessert werden, um es attraktiver zu gestalten.

    2. Eintönigkeit im Krankenhaus-RP:

    Zitat von Baschtl

    Das Krankenhaus-RP ist meiner Meinung nach einfach kein RP sondern eine Auffangstation, die die Leute fix heilt.

    Du beschreibst korrekt, dass das UKF-RP repetitiv ist und wenig Tiefe bietet. Gleichzeitig fordert du dass Notärzte mehr Zeit dort verbringen, obwohl du selbst einräumst, dass diese RP kaum Spaß macht.

    Widerspruch:

    • Du kritisierst die Qualität des Krankenhaus-RP, forderst aber, dass Notärzte dorthin verlargert werden. Das würde das Problem nicht lösen, sondern nur verschieben.
    • Die Spieler die sich bewusst für das präklinische RP entscheiden, schätzen die Dynamik und den Realismus auf der Straße. Sie ins Krankenhaus zu zwingen, nimmt ihnen den Kern ihres Spielspaßes.

    Kritik ab deinem Vorschlag:

    • Wenn das Ziel ist, das UKF-RP attraktiver zu gestalten, sollten Anreize geschaffen werden, statt Spieler zu zwingen.
    • Mehr Notärzte im UKF ändern nichts an den grundlegenden Problem des Krankenhaus-RP.

    3. Qualifikation der Notärzte

    Zitat von Baschtl

    Gerade weil Notärzte so speziell geschult sind und nicht einfach nur Allgemeinmediziner sind, gehören die meiner Meinung nach ins Krankenhaus und nur im Notfall auf die Straße.

    Fehlerhafte Annahme:

    • Notärzte sind sowohl für die präklinische Versorgung als auch für die klinische Tätigkeit ausgebildet. Ihre Tätigkeit ist keine Entweder-oder-Entscheidung.
    • Die präklinische Tätigkeit ist oft komplexer und erfordert schnelles Handeln in unkontrollierten Umgebungen. Das ist der Grund warum SPieler diese Rolle schätzen.

    Realitätscheck:

    • In der realität arbeiten viele Notärzte nicht in Vollzeit im Krankenhaus, sondern teiles sich ihre zeit zwischen Klinik und Rettungsdienst auf. Genau das macht die Rolle interessant und vielseitig.
    • Dein Vorschlag würde diese Balance zerstören, indem Notärzte faktisch zu Klimnikärzten degradiert werden.

    4. NEF-Rollen und Dienstplanung

    Zitat von Baschtl

    wird halt eben Buch darüber geführt.

    Realitätscheck:

    • In der Theorie klingt das sinnvoll, aber in der Praxis ist es schwer umsetzbar. Viele Spieler können ihre Verfügbarkeit nicht langhe im Voraus planen, was zu kurzfristigen Änderungen führt.
    • NEF Dienst ist aufgrund der hohe Verantwortung und der Intensität nicht für jeden Spieler attraktiv. Wenn Spieler dazu gezwingen werden, leiden Motivation und Qualität des RP.

    5. Reduktion der Rollen

    Zitat von Baschtl

    Wer weiterhin auf der Straße 24/7 unterwegs sein will kann kein Arzt sein sondern wird halt nur Notfallsanitäter. PUNKT

    Analyse:

    1. Reduktion der Rolle auf ein Klischee:
      1. Diese AUssage ist eine pauschale Unterstellung. Diese reduzuiert den Wunsch nach präklinischem RP darauf, dass die betroffenen Spieler angeblich "nur auf der Straße sein wollen".
      2. Fakt ist: Die präklinische Tätigkeit eines Notarztes ist anspruchsvol, vielseitig unf oft herausfordernder als die Arbeit im Krankenhaus.
    2. "PUNKT" Mentalität
      1. Das abschließende "PUNKT" signalisierz, dass hier keine Diskussion zugelassen wird. Dies ist weder konstruktiv noch zielführend. Es klingt, als sei die Meinung des anderen irrelevant, was den Eindruck erweckt, dass persönliche Frustatrion hier stärker wiegt als die eigentliche Sachdebatte.

    Fazit: Dein Vorschlag ist unausgegoren

    Dein Beitrag ist unausgereift und widerspricht sich in mehreren Punkten:

    • Widersprüchliche Forderungen: Du forderst mehr Präsenz im UKF, räumst jedoch selbst ein, dass das Krankenhaus-RP langweilig ist.
    • Unpassender Zwang: Du möchtest Notärzte ins UKF zwingen, obwohl diese sich bewuss für den RD entschieden haben.
    • Verschärfung des Problems: Abstatt die Personalnot zu lösen riskierst du die Abwanderung von Spielern weiter zu fördern.

    Diese Disskusion verliert durch pauschale Aussagen wie "PUNT" ihre sachliche Basis. Solche Mentalität vberhindert konstruktiven Austausch und erschwert gemeinsame Lösungsfindung.

    Solange keine Vereitschaft besteht sachlich und lösungsorintiert zu diksutieren sehe ich keinen Grund weiter an dieser Diskussion teilzunehmen.

  • einCode_
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    • 15. Januar 2025 um 16:42
    • #17

    Hallo Achim,

    ich nehme direkt noch Bezug auf deine Naricht, dann war es erstmal mit meinen Beiträgen.

    Zitat von Achim

    Dein Fazit ist wohl etwas persönlich und spekulativ

    Ja, ist es, da gibt es nicht viel zu sagen. Ich sehe in diesem Thema nur die negativen Seiten. Dies hat nix mit wehement dagegen Steuern zu tun!

    Zitat von Achim

    Wer Notarzt sein möchte, sollte auch was dafür tun.

    Ich greife mal tief in das Fass, ich denke du kennst den Weg nicht dahin, wie man Arzt wird. Wenn man direkt das Ziel hat, Arzt zu werden dann muss man erstmal im UKF, Pflegefachkraft nach einer gewissen Zeit, hat man die möglichkeit auf das "Medizin" studium, welches das PJ-Studium ist. Bis man dies erreicht und abschließt, sind auch mal ein paar Wochen vergangen.

    Selbiges gilt, wenn man Notarzt werden möchte, muss man erstmal den Notfallsanitäter machen, wenn neue Notärzte benötigt werden, werden die Notfallsanitter falls diese kein abgeschlossenes PJ-Studium haben ins UKF geschickt, um das Studium abzuschließen.

    Nach abgeschlossenem Studium muss man noch eine notärztliche Ausbildung abschließen, welches auch wieder seine Zeit benötigt.

  • Achim
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    • 15. Januar 2025 um 17:07
    • #18

    einCode_ Um was zu deinem Fazit zu sagen, weil alles andere zu mühselig wäre...

    Zitat von einCode_

    Fazit: Dein Vorschlag ist unausgegoren

    Dein Beitrag ist unausgereift und widerspricht sich in mehreren Punkten:

    • Widersprüchliche Forderungen: Du forderst mehr Präsenz im UKF, räumst jedoch selbst ein, dass das Krankenhaus-RP langweilig ist.
    • Unpassender Zwang: Du möchtest Notärzte ins UKF zwingen, obwohl diese sich bewuss für den RD entschieden haben.
    • Verschärfung des Problems: Abstatt die Personalnot zu lösen riskierst du die Abwanderung von Spielern weiter zu fördern.

    Diese Disskusion verliert durch pauschale Aussagen wie "PUNT" ihre sachliche Basis. Solche Mentalität vberhindert konstruktiven Austausch und erschwert gemeinsame Lösungsfindung.

    Solange keine Vereitschaft besteht sachlich und lösungsorintiert zu diksutieren sehe ich keinen Grund weiter an dieser Diskussion teilzunehmen.

    Erstmal muss ich dir bei der "Punkt"-Thematik Recht geben, aber es ist halt sehr ungünstig und da verstehe ich Basti, dass du es nur aus der "Notarzt-Perspektive" betrachtest und nicht das große Ganze.

    Widersprüchliche Forderungen
    Kurz gefasst: Missverständnis. Er meinte, dass die Ärzte einfach mehr ausspielen müssten. Dabei nannte er das UKF "Auffangstation", was es oft gut beschreibt. Dort liegt es einfach in der Hand der Ärzte.

    Unpassender Zwang
    "Unpassend" ist denke ich, der falsche Ansatz. Du bist Arzt. Du bist da um Menschen zu helfen und sie im RP zu behandeln. Klinisch, sowie präklinisch. Da verstehe ich ehrlich gesagt nicht das Problem, wenn du einfach in der Klinik stehst und von da aus herankommende Patienten behandelst und dann beim Einsatz mit dem NEF raus fährst.
    Wenn das UKF unbesetzt ist (was aktuell viel passiert), dann lassen wir zur Zeit, als ILS, die NEFs auch am UKF parken, um genau das zu machen, was aber keine Lösung auf Dauer sein kann.

    Verschärfung des Problems
    Klar gibt es immer 1-2 Leute, die das schlecht finden und evtl. deshalb kündigen. So ist es immer mit Änderungen. Doch insgesamt fördert es für alle anderen den RP-Spaß, sodass die Orgas wahrscheinlich einen Mitglieder-Zuwachs erwarten können. Und eigentlich fördert das Konzept auch das RP für Notärzte, denn sie haben dann eine sinnvolle Möglichkeit die Zeit zu nutzen, statt immer nur auf den nächsten Einsatz warten...


    (PS: Und aktuell haben wir eh einen deutlichen Notarzt-Überschuss)

    LG Achim

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  • Baschtl
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    • 15. Januar 2025 um 17:13
    • #19

    Hey einCode_

    Ich schreib jetzt mal nur etwas zu deinem Fazit, der Rest würde den Rahmen ziemlich dolle sprengen haha

    Zitat von einCode_

    Widersprüchliche Forderungen: Du forderst mehr Präsenz im UKF, räumst jedoch selbst ein, dass das Krankenhaus-RP langweilig ist.

    Ich habe gesagt bzw. wollte damit sagen, dass das Krankenhaus-RP besser gefördert werden sollte und nicht einfach nur eine Auffangstation für Verletzte ist, die innerhalb von 5 Minuten wieder entlassen werden. Dass das aktuell so ist liegt unter anderem an den Personalmangel, da man einem Patienten nicht die volle Aufmerksamkeit schenken kann und schnell weiter machen muss. Bringt man die Notärzte mit ins UKF, kann das so auch wieder ausgeglichen werden.

    Ich habe zwar absolut keinen Einblick in die Ausbildungen des Klinikverbundes, aber so wie es scheint ist die Arbeit eines Krankenpflegers mit der eines Arztes gleichgestellt. Man muss sich hier einfach mal ein wenig an ein sinnvolles Konzept setzen, was dies zum einen verhindert und zum anderen mehr Möglichkeiten bietet.

    + warst du eigentlich derjenige, der gesagt hat, dass das Krankenhaus-RP langweilig ist, ich habe lediglich aufgeführt, warum das denn so ist, mein Lieber ^^

    Zitat von einCode_

    Unpassender Zwang: Du möchtest Notärzte ins UKF zwingen, obwohl diese sich bewuss für den RD entschieden haben.

    Ich sage hier auch nicht, dass die Notärzte nie mehr "auf die Straße" dürfen, bzw. anders im Rettungsdienst (bspw. als NAW oder als NEF stationiert auf der FuRW) raus dürfen. Ich sage nur, dass eine Umlagerung der Notärzte ins Klinikum sowohl dem UKF-Personalnotstand als auch dem Rettungsdienst zugute kommen würde, da man so einfach sicherstellt, dass nicht gefühlt jeder RTW mit min. einem Notarzt besetzt ist.

    Aktuell ist es auch so (das kann ich jetzt gerade durch meine Erfahrungswerte in der ILS behaupten), dass der Rettungsdienst einen viel zu großen Überschuss an Notärzten hat. Dafür fehlt es deutlich an RettSans und NotSans, doch man hört immer wieder, dass diese ja aktuell ausgebildet werden. Ändern an der Sache tut sich da allerdings nicht. Ich wiederhole mich, aber wenn es jemanden nicht passt, als Arzt ins UKF zu müssen, dann kann er trotzdem im Rettungsdienst bleiben. Nur halt dann als NotSan. Die "Ausbildung" wird ja nicht aberkannt, jedoch darf die Person dann einfach nicht als Notarzt tätig sein, ganz einfach. Und wer das nicht will, muss dann halt leider Gottes gehen.

    Zitat von einCode_

    Verschärfung des Problems: Abstatt die Personalnot zu lösen riskierst du die Abwanderung von Spielern weiter zu fördern.

    Ich sehe hier keine Gefahr, wenn man RD + FW zusammenlegt und die Notärzte ins UKF "steckt", dass viel Personal kündigen wird. Es würde meiner Meinung nach schlicht das RP fördern, indem jeder Feuerwehrmann min. auch RS hat und jeder aus dem ehem. (alleinstehenden) Rettungsdienst B1 bzw. B2 hat. So kann man einfach noch mehr Abwechslung garantieren.

    Denn die meisten Angestellten aus dem Rettungsdienst sind bisher eher in der Freiwilligen Feuerwehr unterwegs, woran man erkennen kann, dass so eine Fusion durchaus Sinn machen kann. Man hat einen abwechslungsreichen Job, an dem man an einem Tag bspw. als A-Trupp auf dem HLF sitzt um am nächsten als RettSan den RTW fährt. So gewährleistet man, dass man keinen monotonen Alltag hat.


    Ich möchte auch noch einmal erwähnen, dass das hier keine Sache ist, die innerhalb von heut auf morgen geschieht. Die einzigen, die wirklich unter diesem Umschwung "leiden" würden sind die Leitungen, die dann sich neu organisieren müssen. Ansonsten profitieren alle beteiligten, indem sie mehr RP bekommen

    Übrigens, wenn du Lust hast, kann man sich da gerne auch in einem Talk treffen und das weiter ausdiskutieren :)

  • Manfred Meyer
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    • 18. Januar 2025 um 09:47
    • #20

    Moin ich gebe da jetzt auch mal meinen Senf dazu.

    Ich persönlich finde diese Idee Schwachsinn und in meinen Augen auch eher unrealistisch und würde auch den Spaß am RP senken wenn es nur noch UKF und BF gäbe.

    Ja du hast bei einem Punk recht das wir meistens eher unterbesetzt sind aber das wirst du auch haben sollte der RD aufgelöst sein und die BF mit unter RD sachen macht. ich kenne keine stadt außer Berlin wo zu 99% die BF die Notfallrettung fährt

    Mit freundlichen Grüßen

    Manfred Meyer

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